Wenn dein Körper sich erinnert: Trauma, Faszien und der Weg zur Heilung
Dein Körper behält die Erinnerungen – nicht nur metaphorisch, sondern auch physisch, strukturell, in den Geweben, die dich zusammenhalten. Wenn du dich jemals gefragt hast, warum bestimmte Verspannungen sich nicht lösen, egal wie viele Massagen du bekommst, oder warum trauma-sensitives Yoga sich anders anfühlt als normales Yoga, liegt die Antwort im Verständnis der tiefgreifenden Beziehung zwischen deinem Nervensystem, deiner Faszie und der bemerkenswerten Anpassungsfähigkeit deines Körpers.
Das lebende Gedächtnis des Körpers: Wie die Faszien deine Lebensgeschichte aufzeichnen
Die Faszie ist weit mehr als nur Bindegewebe, das deine Muskeln umhüllt. Sie ist ein bemerkenswert anpassungsfähiges, lebendes System, das sich kontinuierlich umgestaltet, je nachdem, wie du dich bewegst, hältst und schützt. Stell sie dir als dreidimensionales Aufzeichnungsmedium vor, das ständig die Geschichte deines Körpers schreibt und neu aufzeichnet.
Auf zellulärer Ebene ist diese Anpassung außergewöhnlich. Fibroblasten – die primären Zellen innerhalb der Faszien – sind mechanosensitiv, was bedeutet, dass sie mechanische Belastungen buchstäblich wahrnehmen und darauf reagieren. Wenn du das Fasziengewebe einer gleichmäßigen Spannung oder Kompression aussetzt, erhöhen diese Zellen ihre Produktion von Kollagenfasern und der gelartigen Grundsubstanz, die sie umgibt. Noch bemerkenswerter ist, dass sie neue Kollagenfasern entlang der Belastungslinien ausrichten und dabei denselben Prinzipien folgen, die auch die Stärkung der Knochen als Reaktion auf Belastung regeln.
Dies erzeugt eine starke Rückkopplungsschleife. Kollagenfasern erzeugen bei mechanischer Verformung kleine elektrische Ladungen (piezoelektrische Effekte), die die Zellaktivität stimulieren und die Organisation des Gewebes beeinflussen. Die Grundsubstanz zwischen den Kollagenfasern verhält sich dabei wie ein thixotropes Gel – ihre Viskosität ändert sich je nach Bewegung. Bei regelmäßiger Bewegung bleibt diese Matrix feucht und flüssig, sodass die Faszien reibungslos gleiten können. Bei Bewegungsmangel wird sie zähflüssiger und klebriger und bildet Vernetzungen zwischen den Kollagenfasern, die das charakteristische „klebrige” Gefühl hervorrufen.
Diese Anpassung erfolgt über verschiedene Zeiträume hinweg:
* Sofortige Veränderungen (innerhalb von Minuten): Veränderungen der Viskosität der Grundsubstanz und des Faszientonus
* Kurzfristige Anpassung (Tage bis Wochen): erhöhte Hydratation, reduzierte Vernetzung, Veränderungen der Gewebekomplianz
* Langfristige Umgestaltung (Monate): tatsächliche strukturelle Umgestaltung – neue Kollagenablagerung, Neuausrichtung der Fasern, Veränderungen der Gewebedichte und -dicke
Diese Anpassungsfähigkeit erklärt, warum chronische Haltungsmuster deinen Körper buchstäblich formen. Jemand, der mit nach vorne gebeugtem Rücken sitzt, entwickelt verkürzte, verdichtete vordere Faszien und verlängerte, geschwächte hintere Muskelketten. Das Gewebe passt sich an, um diese Position beizubehalten, wodurch es zunehmend schwieriger wird, sich aufzurichten. Derselbe Mechanismus macht auch eine Rehabilitation möglich. Konsequente, abwechslungsreiche Bewegung und angemessene Belastung können Fehlanpassungen rückgängig machen und die Gesundheit und Beweglichkeit des Gewebes wiederherstellen.
Wenn Schutz zum Gewohnheitsmuster wird: Die Spuren des Traumas im Körper
Ein Trauma schafft durch eine tiefgreifende Wechselwirkung zwischen deinem Nervensystem, deinen Muskelreaktionen und der Anpassung deiner Faszien dauerhafte körperliche Muster – im Wesentlichen wird die Schutzreaktion in deiner Körperstruktur festgeschrieben. Während eines traumatischen Ereignisses aktiviert dein Körper sofort Überlebensreaktionen. Das sind keine bewussten Entscheidungen, sondern automatische Reaktionen, die von subkortikalen Hirnregionen gesteuert werden:
Verspannungsmuster entstehen als Schutzpanzer. Wenn jemand geschlagen oder angegriffen wird, kann er die Bauchmuskeln anspannen, die Schultern nach vorne runden, den Kiefer zusammenpressen oder den Kopf zwischen die Schultern ziehen. Wenn das Trauma mit Hilflosigkeit oder Bewegungsunfähigkeit einhergeht, kann der Körper in eine zurückgezogene, gebeugte Haltung zusammenbrechen. Das sympathische Nervensystem überschwemmt den Körper mit Stresshormonen und erhöht den Muskeltonus im gesamten Körper. Wenn die Bedrohung nicht bekämpft oder vor ihr geflohen werden kann, kann das dorsale Vagussystem aktiv werden und zu Erstarrungs-, Abschalt- oder Kollapsreaktionen führen.
Wenn die Gefahr niemals endet
Wenn ein Trauma ungelöst bleibt, erhält das Nervensystem nie das Signal, dass die Gefahr vorüber ist. Diese Schutzmechanismen bleiben in einem verheerenden Kreislauf aktiviert:
Unvollständige Reaktionen auf Bedrohungen bleiben bestehen. Das Nervensystem sucht weiterhin nach Gefahren (Hypervigilanz) und hält die Muskeln für Bedrohungen bereit, die nicht mehr vorhanden sind. Diese chronische Aktivierung wird zur neuen Grundeinstellung des Körpers. Deine Muskeln erhalten buchstäblich nie die Erlaubnis, sich vollständig zu entspannen.
Neuromuskuläre Muster verstärken sich selbst. Wiederholte Muskelkontraktionen stärken die Nervenbahnen durch einen Prozess, der als Hebbesches Lernen bezeichnet wird („Neuronen, die gemeinsam feuern, verbinden sich miteinander“). Die Bewegungsmuster werden zunehmend automatisiert und unbewusst. Nach Monaten oder Jahren bemerkt man gar nicht mehr, dass man angespannt ist – es fühlt sich einfach normal an.
Faszien: Die Architekten der Beständigkeit
Hier kommt die Faszienbehandlung ins Spiel. Wenn Muskeln chronisch in einer Schutzhaltung angespannt bleiben:
* Die Faszien verkürzen und verdichten sich um das festgehaltene Muster herum
* Kollagenfasern reorganisieren sich, um die kontrahierte Position zu unterstützen
* Die Grundsubstanz wird zähflüssiger und vernetzt sich
Dies führt zu einer besonders heimtückischen bidirektionalen Verstärkung:
Körper-zu-Gehirn: Die eingenommene Körperhaltung sendet kontinuierlich propriozeptive Signale an das Gehirn, die bestätigen, dass „wir uns immer noch in Gefahr befinden“. Eine gekrümmte, zusammengesunkene oder angespannte Körperhaltung aktiviert die Schaltkreise zur Erkennung von Gefahren. Deshalb kann eine einfache Änderung deiner Körperhaltung deinen emotionalen Zustand verändern – die Rückkopplung funktioniert in beide Richtungen.
Gehirn-zu-Körper: Das Nervensystem, das eine anhaltende Bedrohung wahrnimmt (teilweise aufgrund der Körperhaltung), hält die Muskelspannung und die Produktion von Stresshormonen aufrecht, was das körperliche Muster weiter verstärkt.
Was traumatische Verhaltensmuster besonders hartnäckig macht, ist, dass sie ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Das Unterbewusstsein verbindet das Loslassen der Anspannung mit Verletzlichkeit, Gefahr oder dem erneuten Erleben des Traumas. Jemand, der Missbrauch überlebt hat, indem er sich klein gemacht hat, könnte sich wirklich unsicher fühlen, wenn er versucht, aufrecht und offen zu stehen. Der Körper hat gelernt: „Diese Haltung hat mich am Leben gehalten.“ Selbst wenn das Bewusstsein weiß, dass die Gefahr vorbei ist, arbeitet das implizite Gedächtnis, das in Muskel- und Faszienmustern gespeichert ist und von subkortikalen Hirnregionen gesteuert wird, weiterhin mit alten Informationen.
Die Verbindung zur Atmung: Ein Fenster zum Nervensystem
Ein anschauliches Beispiel für dieses körperweite Kompensationsmuster ist die Atmung. Die normale Atmung erfolgt hauptsächlich über das Zwerchfell (etwa 70–80 % der Arbeit). Wenn das Zwerchfell nicht richtig funktioniert – häufig aufgrund von Stress, Traumata oder chronischen Verspannungen – greift dein Körper auf zusätzliche Atmungsmuskeln zurück, die eigentlich nur als Reserve dienen:
* Scalenus-Muskeln (seitliche Nackenmuskeln)
* Sternocleidomastoideus (vordere Halsmuskeln)
* Oberer Trapezmuskel (Schulter/Nacken)
* Levator scapulae
* Kleiner Brustmuskel
Diese Muskeln sind nicht für eine kontinuierliche Atmungsarbeit ausgelegt. Wenn sie zu einer konstanten Belastung von 12 bis 20 Atemzügen pro Minute gezwungen werden, dann:
* Bleibst du chronisch angespannt, ruhst du nie vollständig aus
* Entwickelst Triggerpunkte und Verklebungen durch Überbeanspruchung
* Ziehst den Brustkorb nach oben, anstatt eine effiziente Ausdehnung nach unten/außen zuzulassen
* Es entsteht ein Teufelskreis, in dem Nackenverspannungen die Bewegung weiter einschränken und die flache Atmung im oberen Brustbereich verstärken
Das Ergebnis sind steife, schmerzende Nacken- und Schultermuskeln, oft begleitet von Kopfschmerzen und dem paradoxen Gefühl, trotz schnellerer Atmung nicht genug Luft zu bekommen. Der Körper tauscht effizientes, entspanntes Atmen gegen ineffizientes, spannungserzeugendes Atmen ein. Aus diesem Grund steht Atmungstraining oft im Mittelpunkt von traumasensitivem Yoga und somatischen Praktiken.
Warum Yoga? Körperbasierte Heilung
Dieses Verständnis erklärt, warum die Heilung von Traumata oft neben der traditionellen Gesprächstherapie auch körperbasierte Ansätze erfordert. Du musst dem Nervensystem helfen, die Bedrohungsreaktion abzuschließen, Sicherheit zu signalisieren und dem Körper nach und nach beizubringen, dass es sicher ist, die Schutzpanzerung abzulegen.
Selbstmyofasziale Entspannung, traumasensitives Yoga, regeneratives Yoga und andere somatische Praktiken wirken, weil sie:
- Fördern das interozeptive Bewusstsein: Sie helfen dir dabei, eine Beziehung zu deinen inneren Körperempfindungen aufzubauen, ohne diese zu bewerten, und so das Gefühl der Sicherheit in deinem eigenen Körper wiederherzustellen.
- Bewegungen vollständig ausführen: Somatische Praktiken können dem Körper helfen, Schutz- oder Fluchtbewegungen, die während eines Traumas unterbrochen wurden, zu Ende zu führen und so gespeicherte Überlebensenergie freizusetzen.
- Wahlmöglichkeiten und Handlungsfreiheit bieten: Anders als während eines Traumas kannst du selbst entscheiden, wie du dich bewegst, wann du dich ausruhst und ob du weitermachst – und so das Gefühl der Kontrolle über deinen Körper zurückgewinnen.
- Mit dem Nervensystem arbeiten: Sanfte, achtsame Bewegungen können das Nervensystem aus einem Zustand der Übererregung oder Erstarrung herausholen und dem Körper Sicherheit signalisieren, anstatt dies mit Worten zu tun.
- Atemtechniken neu trainieren: Atmungsübungen helfen dabei, die Funktion des Zwerchfells wiederherzustellen, was sich direkt auf den Vagustonus und die Regulierung des Nervensystems auswirkt.
- Faszienhaltung allmählich lösen: Wenn sich das Nervensystem sicherer fühlt, können sich Muskelmuster lockern und die Faszien können sich zu gesünderen, offeneren Formen umorganisieren.
Der Weg nach vorn: Dein Körper ist nicht kaputt
Der Körper ist nicht kaputt – er hat sich hervorragend angepasst, um zu überleben. Er braucht nur neue Informationen, dass die Anpassung nicht mehr notwendig ist.
Wenn sich das Nervensystem durch konsequente, sichere Übungen beruhigt, beginnen mehrere Dinge zu geschehen:
* Muskuläre Muster können sich lockern
* Die Faszien erhalten neue mechanische Signale, die eine Reorganisation fördern
* Die Grundsubstanz wird feuchter und flüssiger
* Quervernetzungen zwischen Kollagenfasern beginnen sich zu lösen
* Das Gewebe formt sich buchstäblich zu gesünderen, offeneren Formen um
Dieser Prozess braucht Zeit – denke daran, dass die langfristige Umgestaltung der Faszien über Monate hinweg erfolgt. Aber mit geduldigem, konsequentem Training, das die Sicherheitsbedürfnisse deines Nervensystems berücksichtigt, sind tiefgreifende Veränderungen möglich.
Ob durch selbstständige myofasziale Entspannung, traumasensitives Yoga, regeneratives Yoga, somatische Erfahrungen, EMDR oder andere körperbasierte Methoden – das Ziel ist immer dasselbe: deinem Nervensystem auf einer viszeralen Ebene zu vermitteln, dass die Gefahr vorüber ist. Gib deinem Körper die Erlaubnis, die Schutzpanzerung, die er getragen hat, abzulegen. Sorge für anhaltende mechanische Signale, die eine gesündere Neuorganisation der Faszien fördern.
Dein Körper hat dich beschützt. Jetzt ist es an der Zeit, ihm zu helfen zu verstehen, dass er sich endlich ausruhen kann.
Beginne deine Heilungsreise mit Manas Yoga
Das Verständnis dieser Prinzipien ist der erste Schritt. Wenn du sie in deinem Körper erlebst, findet die Transformation statt.
Nimm an unseren Klassen teil
Wir bieten spezielle Kurse an, die darauf ausgerichtet sind, mit deinem Nervensystem und deinem Fasziengewebe zu arbeiten, statt gegen sie:
Selbst-Myofasziale Entspannungsklasse: Lerne, Faszienbeschränkungen zu lösen und die Beweglichkeit des Gewebes durch gezielte Techniken wiederherzustellen, die dem Rhythmus deines Körpers entsprechen.
Restorative Yoga: Erlebe tief unterstützende Posen, die deinem Nervensystem ermöglichen, in den Ruhe- und Reparaturmodus zu wechseln.
Vertiefe deine Praxis durch unsere Trainingsprogramme
Ganz gleich, ob du als Praktiker dein Repertoire erweitern möchtest oder dich auf deinem eigenen Heilungsweg engagierst – unsere umfassenden Manas-Yoga-Ausbildungsprogramme vermitteln dir das Wissen und die praktische Erfahrung, um gekonnt mit Traumata und Faszien zu arbeiten:
100-stündige Meridian-Yoga-Therapie-Ausbildung: Integriere die östliche Meridianlehre mit therapeutischem Yoga, um die Energiebahnen und Fasziennetzwerke des Körpers zu verstehen und mit ihnen zu arbeiten.
50-stündige Ausbildung in Selbst-Myofascial Release: Beherrsche die Kunst und Wissenschaft der Faszien-Release-Techniken und verstehe die Biomechanik und Neurologie hinter einer effektiven Gewebearbeit.
50-stündige Nuad-Ausbildung: Lerne traditionelle thailändische Körperarbeit, die direkt mit Faszien, Energiebahnen und der natürlichen Heilkraft des Körpers arbeitet.
50-stündige Ausbildung in Restorative Yoga: Entwickle Fachwissen in der Gestaltung tiefgreifender therapeutischer Ruheerlebnisse, die eine echte Regulierung des Nervensystems und eine Neuorganisation der Faszien ermöglichen.
Jedes Training verbindet aktuelle Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft und Faszienforschung mit bewährten somatischen Praktiken und vermittelt dir sowohl das Verständnis als auch die praktischen Fähigkeiten, um tiefgreifende Heilung zu ermöglichen – bei dir selbst und bei anderen.
Bist du bereit?
Dein Körper hat darauf gewartet, dass du ihm die Erlaubnis gibst, das loszulassen, was er nicht mehr tragen muss. Wir sind hier, um dich auf diesem Weg zu unterstützen.
Wenn du mit einem Trauma zu kämpfen hast, solltest du dich an qualifizierte Fachleute wenden, die in traumasensiblen Ansätzen geschult sind. Heilung ist möglich, aber sie sollte mit der richtigen Unterstützung und in einem Tempo erfolgen, das die Kapazität deines Nervensystems berücksichtigt.
Referenzen & Weiterführende Literatur
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Stecco, C., & Stecco, A. (2017). Functional Atlas of the Human Fascial System. Churchill Livingstone.
Schleip, R., Findley, T.W., Chaitow, L., & Huijing, P.A. (2012). Fascia: The Tensional Network of the Human Body. Churchill Livingstone.
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